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Das Grundstück

Das Grundstück – für Bauherren, die auf der Suche sind

„Im Moment ist es aber auch schwierig mit den Grundstücken, es gibt ja fast nichts! Und wenn, dann ist es viel zu teuer“.

Haben Sie das auch schon mal gedacht? Dann kann ich Sie beruhigen: das geht ziemlich vielen Bauinteressenten so, zumindest höre ich diesen Satz extrem oft in unserem Musterhaus in Langenhagen. Und ich kann es sehr gut verstehen, wenn Ihnen die Lage ihres zukünftigen Zuhause extrem wichtig ist, denn es gibt sehr viele Einfluss- Faktoren, die hier mitschwingen:

Der Weg zur Arbeit, der Weg zur Kita/ Schule, Einkaufsmöglichkeiten usw. Alles Punkte, wo tatsächlich nur Sie entscheiden können, ob ein Grundstück infrage kommt oder nicht.

Wenn die oben genannten Faktoren einmal erfüllt sind, höre ich oft „ich kann mir nicht vorstellen, wie wir dort ein Haus vernünftig drauf planen sollen“ – und genau da kann ich Ihnen helfen, denn eigentlich gibt es für jedes Grundstück eine gute Lösung. Lassen Sie uns hier reden und schließen Sie einen Bauplatz nicht von vornherein aus, nur weil er nicht perfekt nach Südwest ausgerichtet ist.

Tipps für Ihre Grundstücksuche

Lassen Sie mich hier eines vorab loswerden: einige Marktfreunde werben mit einem „Grundstückspool“, auf den Sie zugreifen können, wenn Sie dort einen Auftrag unterschreiben. Nach meiner Erfahrung finden Sie 99,8% dieser „exklusiven“ Grundstücke mit ein wenig Recherche auch selber – denn wenn jemand einen Bauplatz zu verkaufen hat, dann geht er damit in die Werbung und legt es nicht bei irgendeiner Firma in die Schublade, um darauf zu warten, irgendwann einmal hervorgeholt zu werden.

Wo können Sie also suchen und fündig werden?

Nahezu jede Gemeinde hat auf ihrer Homepage Hinweise zum Thema Bauen, ansonsten hilft ein einfacher Anruf im Rathaus. Letzteres macht tatsächlich ganz viel Sinn, denn wir haben in letzter Zeit häufiger erlebt, dass in einem vermeintlich ausverkauftem Baugebiet auf einmal doch noch ein Grundstück verfügbar ist.

Des weiteren finden Sie natürlich auch noch freie Bauplätze über die allgemein bekannten Immobilienportale wie immobilienscout24 oder immowelt etc.

Sollte die Suche nach einem geeigneten Bauplatz bis hierhin erfolglos sein, gibt es noch eine durchaus interessante Alternative:

Abriss und Neubau

Die meisten Bauinteressierten schauen parallel auch nach bereits bestehenden Häusern. Hierbei werden einem immer wieder Häuser angeboten, die zwar in einer guten Lage stehen, aber stark renovierungsbedürftig sind. Nicht selten stehen diese auf für heutige Verhältnisse großen Grundstücken, auf denen man, vorausgesetzt das Bauamt spielt mit, sogar 2 Häuser bauen könnte, oder die Renovierungskosten würden die eines Neubaus übersteigen oder aber denen zumindest nahe kommen. Der Abriß von Bestandsimmobilien ist oftmals günstiger, als es sich der Laie vorstellt. Sollte ihnen eine solche Option begegnen, können wir diese gerne gemeinsam einmal besprechen, ich habe hier schon einige Projekte realisiert.

-> Übersicht Immobilienportale

Das Grundstück – Wenn Sie bereits eines haben

Sie verfügen bereits über einen Bauplatz, oder haben eine Zusage innerhalb eines Baugebiets, dann haben Sie die größte Hürde bereits genommen. Nun gibt es noch einen sehr wichtigen Punkt, den Sie klären sollten, bevor es um Ihr Bauvorhaben als solches geht: Wie ist die Beschaffenheit Ihres Bodens?

Machen Sie Ihr Bodengutachten so früh wie möglich

Beim Hausbau gibt es lediglich einen einzigen unbekannten Kostenfaktor, die Vorbereitung des Bodens für ihre Bodenplatte oder den Keller. Alle anderen Kostenfaktoren kann man mit Recherche oder Besuchen bei den Hausherstellern herausfinden, aber wie hoch die Kosten sind, um das Erdreich tragfähig für Ihr Haus zu machen, können Ihnen die Tiefbauer nur verbindlich mitteilen, wenn ein Bodengutachten vorliegt. Nicht selten wird dieser Kostenpunkt von den Bauinteressenten unterschätzt, vor allem dann, wenn eine Baufirma die Erdarbeiten als „im Kaufpreis enthalten“ angibt. Hier gilt es, genau hinzuschauen, denn oftmals sind es nur wenige Dezimeter, die enthalten sind und bereits der Abtransport des unbrauchbaren Erdreichs ist bereits aufpreispflichtig.

Sollte sich Ihr Grundstück in einer unebenen Region befinden, ist es zudem ratsam, zu prüfen, ob ein Bau auf einer Bodenplatte überhaupt möglich ist, oder ob Sie einen Keller benötigen.

Da man für die Erstellung eines Bodengutachtens auch etwas Zeit benötigt, helfen kurzfristig Erfahrungsberichte der Nachbarn, denn diese sind Ihnen ja bereits einen Schritt voraus. Sollten Sie in einem Neubaugebiet bauen, liegt oftmals ein Bodengutachten für die Erschließungsstraße vor. Dieses enthält zwar keine Gründungsempfehlung für Ihren Tiefbauer, erfahrene Bauberater können Ihnen jedoch auf Basis der Angaben zur Bodenart schon einmal grob mitteilen, mit welchen Kosten Sie entsprechend rechnen sollten.

Das sollten Sie beachten:

Für jeden Bauplatz gibt es Vorgaben durch die örtlichen Bauvorschriften, entweder geregelt durch einen Bebauungsplan, oder durch die Paragraphen 34/35 des Baugesetzbuchs. Ihnen wird also in den allermeisten Fällen Art und Größe des Baukörpers vorgegeben. Gerne prüfen wir für Sie in einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch die Bauvorschrifen und unterstützen Sie bei der Suche nach dem geeigneten Haustypen für Ihr Grundstück.

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