Das Effizienzhaus

Wieviel Energie- Effizienz ist eigentlich sinnvoll?

Wer sich mit dem Hausbau beschäftigt, wird ganz schnell mit Begriffen wie „EH 55“, „EH 40“ oder „KfW 40“ etc. konfrontiert. Hier geht es um die Energieeffizienz ihres Gebäudes und wieviel Förderung entsprechend möglich ist.

Tatsächlich aber macht es nicht nur in der Finanzierung einen Unterschied, für welche Gebäudequalität Sie sich entscheiden, sondern auch für ihre Wohnnebenkosten. Für eine grobe Einschätzung habe ich die nachfolgenden Zeilen für Sie verfasst.

Energielabel für Wohngebäude

Der obenstehenden Tabelle können Sie entnehmen, wieviel Energie ihr Haus zukünftig verbrauchen wird, wenn Sie sich als Bewohner „normgerecht“ verhalten. Also vereinfacht ausgedrückt: Wenn Sie alle Räume maximal auf 21° beheizen, das Bad darf etwas wärmer, die Flure etwas kälter sein, Sie duschen 8 Minuten und bewohnen das Haus mit 2 Kindern. Des weiteren ist das Wetter immer entsprechend des langjährigen Durchschnitts – so wird ihr Bedarf ermittelt und durch die Wohnfläche geteilt und dann wird ihr Gebäude entsprechend bewertet. Man kann also durchaus diese Kennzahlen nehmen, um grob eine Idee davon zu bekommen, was Sie zukünftig an Nebenkosten haben werden und wie der Unterschied zwischen den einzelnen Gebäuden ist.

Besser bauen als der Neubaustandard – lohnt sich das?

Denn wenn Sie individuell mehr oder weniger als der „Normhaushalt“ verbrauchen, wird das Verhältnis zwischen den einzelnen Baumöglichkeiten dennoch das gleiche bleiben. Gerne betrachten wir also einmal im Vergleich ein Effizienzhaus 55 – den Neubaustandard – und eine Effizienzhaus 40- Bauweise.

Untenstehende Tabelle soll vereinfacht darstellen, worin sich die Gebäude in der Regel unterscheiden, wobei es hier natürlich Unterschiede, abhängig vom Haushersteller und dem entsprechenden Baustoff gibt:

Vergleich Effizienzhaus 55 zu Effizienzhaus 40

Vereinfacht zusammengefasst: Ein Effizienzhaus 40 ist noch einmal deutlich sparsamer als ein Effizienzhaus 55. Wieviel sparsamer hängt von einigen Faktoren ab: Größe des Hauses, Anzahl der Bewohner, Energiebedarf der Bewohner usw. Dennoch möchten wir Ihnen den Unterschied anhand eines kleinen Beispiels aufzeigen:

Vergleich Neubaustandard mit „FingerHaus“

Diese Betrachtungsweise hat natürlich ganz viele Konjunktive. Niemand weiß, wie sich die Energiekosten entwickeln. Sicher ist aber eines: Mit einer Plusenergiebauweise kann ihnen das eigentlich egal sein.

Nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten…

speziell im Bereich der Heiz- und Lüftungstechnik gibt es viele verschiedene Systeme, die alle gewisse Vor- und Nachteile haben. Gerne erläutern ich Ihnen diese unterschiedlichen Möglichkeiten, damit Sie für sich die beste Entscheidung treffen können. Dieses Beratungsgespräch ist für Sie selbstverständlich kostenlos und unverbindlich