Nassbau oder Fertigbau

Nassbau oder Fertigbau

Mein wichtigster Tipp gleich als erstes:

Erfahren Sie es selbst! Kommen Sie zu uns nach Frankenberg in Nordhessen und fassen Sie die Baumaterialien an, schauen Sie sich die Produktion an und erleben Sie, wie wir Häuser bauen. Das gleiche machen Sie dann mit einem konventionellen Anbieter ihrer Wahl – und machen Sie es wirklich! Gehen Sie in einen Rohbau und hinterfragen Sie, wie genau die Bauphase abläuft. Vertrauen Sie hier nicht nur den Prospekten und dem gedruckten Papier.

Die nachfolgenden Argumente sind meine persönliche Überzeugung und die Hauptgründe dafür, warum ich 2012 entschieden habe, lieber Holz als Stein zu verkaufen.

Der Unterschied in der Energieeffizienz

Grundsätzlich kann man festhalten, dass der Baustoff Holz gegenüber einem Gasbetonstein oder einem Porotonziegel die erheblich besseren Wärmedämmeigenschaften hat. Ein Fertighaus wird also in der Regel immer geringere Heizkosten haben als ein konventionell gemauertes Haus. Und was im Winter länger warm hält, hält im Sommer entsprechend auch länger kühl, da die Dämmwirkung in beide Richtungen funktioniert. Des weiteren hat ein industriell vorgefertigtes Haus deutlich geringere Wärmebrücken, da die unterschiedlichen Bauteile mit Holz wesentlich präziser zusammengesetzt werden können, als mit Steinen.

Der Unterschied in der Baufeuchtigkeit

Ein weiterer großer Unterschied liegt auch in der Baufeuchtigkeit. Während in der konventionellen Bauweise nicht nur mehrere tausend Liter Wasser während der Bauphase benötigt werden, sondern das Haus auch monatelang der Witterung ausgesetzt ist, werden bei einem Fertighaus die einzelnen Elemente in trockener Montage in einer Halle vorgefertigt. Das Haus wird dann inklusive Dach in der Regel innerhalb eines Werktages errichtet und ist somit bereits vom ersten Tag an wetterfest. Entsprechend müssen Sie die Baufeuchtigkeit auch nicht mehr aus dem Haus herausbekommen, weil sie gar nicht erst entstanden ist. Die reine Bauzeit eines Fertighauses ist in der Regel auch deutlich kürzer: Ja nach Art des Hauses, Größe und Lieferumfang benötigen wir im Schnitt 3 Monate. Bei den meisten konventionellen Baufirmen muss man witterungsabhängig mit einer Bauzeit von rund 8-10 Monaten rechnen. Wichtiger Hinweis: Bei einer Fertigbauweise ist der Planungsvorlauf deutlich länger als bei den meisten Naßbauern. Daher ist die gesamte Zeitspanne nahezu gleich.

Der Unterschied in der Planungssicherheit

Auch bei der Planungs- und Kostensicherheit liegt der Vorteil beim Fertigbau im allgemeinen und bei FingerHaus im speziellen: während Sie bei den konventionellen Baufirmen viele Entscheidungen erst während der Bauphase treffen, beispielsweise die Elektroplanung, oder die genaue Sanitärausführung, werden bei der Fertigbauweise alle Entscheidungen im Vorfeld getroffen, sodass Sie bereits vor Baubeginn genau wissen, was Ihr Haus beim Einzug kosten wird. Eventuelle Budgetkorrekturen sind also im Vorfeld noch problemlos möglich, falls Sie Kosten zwischen den Gewerken umverteilen möchten. Bei FingerHaus laden wir unsere Bauinteressenten sogar vor Auftragserteilung ein, sich die verbauten Materialien anzuschauen und auszuwählen. Bei weiterer Anreise spendieren wir ihnen sogar ein Hotelzimmer. Wie wir gerne sagen:

Ein Kurzurlaub bei FingerHaus für Ihre Planungssicherheit

Das sollten Sie beachten:

Unabhängig davon, für welche Bauweise Sie sich entscheiden, sollten Sie unbedingt die Baubeschreibungen der jeweiligen Hausanbieter sorgfältig prüfen, damit Sie keine Leistungslücken haben und Sie nicht eines Tages den Satz „Ich dachte, das wäre schon mit drin“ sagen müssen. Gerne stelle ich ihnen Baubeschreibungen von uns mit anderen Anbietern gegenüber, selbstverständlich kostenlos und unverbindlich